Noldi
oder der Werdegang eines Spezialisten für besonders schwierige Missionen.
Während des grossen Bruderkrieges waren die Iron Warriors der 19. Kompanie an vorderster Front bei der Belagerung des imperialen Palastes
dabei.
Noldi, Kriegsschmied der 19. Kompanie, stürmte mit seinen Veteranen in einen weiteren Schützengraben vor, wo sie in eine Falle gerieten.
Sie fielen alle einem Minenfeld zum Opfer, mit der Ausnahme von Noldi, welcher schwerverletzt überlebte. Als der Feind eventuell
überlebende Iron Warriors zur Strecke bringen wollte, erschlug Noldi noch einige von ihnen. Die Detonation der Minen machte den Graben
dermassen instabil, dass er einstürzte. Über fünfzig Space-Marines wurden begraben, doch Noldi überlebte, da er nicht mehr ganz im Graben war.
(Es gehen Gerüchte um, das Noldi als letzter in den Graben sprang und so die Detonation überlebte).
Da der eingestürzte Graben den Weg nach vorne öffnete, wurde er als ein taktisches Genie gefeiert. Da er schwerverletzt
noch weiter kämpfte, wurde er in den Stand eines erhabenem Kriegsschmiedes befördert.
Einige Jahrtausende später führte die 19. Kompanie Krieg gegen die Eldar und es fiel einigen Iron Warriors auf, dass Noldi im Nahkampf
seine Gegner beinahe nie traf und es kam nicht selten vor, dass er vergass, seine Energiewaffe einzuschalten.
Perturabo, Primarch der Iron Warriors wurde misstrauisch und stellte Noldi den erfahrenen Kriegsschmied Hephaistus zur Unterstützung
(Beobachtung) zur Seite. Er berichtete Perturabo, dass Noldi immer wieder die gleichen taktischen Fehler unterliefen. Auch im Alltag
machte er Fehler, so hielt er oft die Karte verkehrt in den Händen, was einige male dazu führte, dass die Streitmacht an einem ganz
anderen Ort auftauchte, als sie eigentlich sollte.
Als einige Jahre später der Dämonenprinz Torak zu der 19. dazustiess, war es um das Kommando von Noldi geschehen. Torak sah, dass ein
Implantat in Noldi‘s Kopf, welches er seit seinen Verletzungen bei der Belagerung des Imperialen Palastes trägt, nicht richtig funktioniert.
Nach einigen erfolglosen Reparaturversuchen, wurde er zu einem Chaos Lieutenant degradiert und durfte nur noch kleine Truppen anführen.
Das war Noldi zuwider und er fing an, gegen seine Vorgesetzten aufzumucken. Er verweigerte Befehle und wollte immer wieder seinen Kopf
durchsetzen.
Perturabo war es persönlich, der dem treiben ein Ende bereitete. Er tötete Noldi nicht einfach, den er war ein guter Anführer der nur einen
Dachschaden hatte.
So wurde Noldi eine kleine Spezialeinheit zugeteilt. Alles Leute, welche innerhalb der 19. Kompanie in Ungnade gefallen waren.
Sie wurden auf Missionen geschickt, welche sich im verborgenen abspielten und von welchen man erwartete, dass niemand lebend zurückkommen
würde.
Bis jetzt hat Noldi schon einige der Selbstmordkommandos erfolgreich hinter sich gebracht und auch überlebt. Er fühlt sich da, wo er jetzt
ist, eigentlich ganz wohl, denn hier fallen seine etwas merkwürdigen Taktiken nicht negativ auf und es funkt ihm niemand dazwischen.